Die Erde grünt und blüht! Alles singt und jubiliert, wie es im Frühjahr, im März und zur Osterzeit begann, doch jetzt ist es nicht mehr zart und hoffnungsvoll, sondern selbstsicher und selbstverständlich. Das Leben draußen bangt nicht mehr, sondern weiß um sein Bestehen, seine Aufgabe, seine Kraft.
Wir atmen all diese Kraft bewusst ein, lassen sie in uns strömen, uns ausfüllen. Und dann darf es weiter fließen, sich aus uns ergießen, verströmen. Mutter Erde, die Natur, das Leben, wie auch immer wir es nennen wollen, es ist alles eins, unser Ursprung und unser Abbild. Wir selber sind Leben! Und was aus uns strömt, was wir geboren haben, unsere Kinder, unsere Ideen, unser Tun, all das haben wir hervorgebracht, wie die Erde ihre Kinder hervorbringt.
Blütezeit ist angebrochen, jeden Tag werden sich nun neue Blüten öffnen und uns ihre Schönheit, ihren Duft schenken. Es ist hell und licht und warm und bunt, auch wenn es einmal Regentage geben mag. Und wie im Großen, so soll es auch im Kleinen sein, im Außen wie im Innern. Lasst uns selber ein wenig Mai, ein wenig Blüte sein, Farbe und Duft und Frohsinn verbreiten! Ich danke dem Mai, dass er mir das Geheimnis der Blütezeit aufzeigt: es ist ein Nehmen und Sich-Nähren sowie ein Verströmen.
nices!! Frauenkreis – Seelenabend – Blütezeit
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